Fenstersanierung im Bestand: Warum Deutschlands Austauschmarkt zwischen GEG-Pflicht und Förderlücke feststeckt
Das Gebäudeenergiegesetz schreibt für ausgetauschte Fenster einen Uw-Wert von 1,3 W/(m²K) vor, die BEG-Förderung verlangt sogar 0,95 W/(m²K) – doch die Sanierung hat an Schwung verloren. Eine Bestandsaufnahme des deutschen Fenstermarkts zwischen Ordnungsrecht, Zuschusskulisse und Klimazielen.
Der deutsche Fenstermarkt ist 2025 erneut geschrumpft, soll 2026 aber wieder wachsen. Treiber ist die energetische Sanierung des Bestands, die inzwischen den weitaus größeren Teil des Marktvolumens stellt. Gleichzeitig verschärfen Gebäudeenergiegesetz (GEG) und Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) die technischen Anforderungen an jedes neu eingebaute Fenster. Die Branche steht damit vor einem Paradox: Das Ordnungsrecht zwingt zur Modernisierung, die Förderkulisse honoriert sie – und dennoch bleibt die Sanierung hinter dem Tempo zurück, das für die Klimaziele nötig wäre.
Dieser Branchenreport (6 Kapitel) analysiert Markt, Recht, Förderung, Technik und Praxis — mit 10 belegten Quellen.