Die VEKA-Gruppe nutzte die Fensterbau Frontale 2026 in Nürnberg, um ihre Doppelmarkenstrategie mit VEKA und GEALAN öffentlich zu verankern. Zentrales Element des Auftritts: der gemeinsame Digitalpartner Digital Building Solutions, der beide Marken verbindet.
Der Konzern reagiert damit auf zwei Trends im Fensterbau: Wachsender Wettbewerbsdruck durch neue Akteure und der Zwang zur Digitalisierung von Planung bis Montage. Mit einer einheitlichen Digitalstrategie bei zwei eigenständigen Marken positioniert sich VEKA anders als Konkurrenten, die monolithisch organisiert sind.
Für Fenster- und Türenhersteller sowie Systemgeber ist das Modell signifikant: Es zeigt, wie große Zulieferer ihre Portfoliobreite über Markenvielfalt bewahren wollen, ohne dabei in separate IT-Inseln zu zerfallen. Die Integration durch eine Digital-Plattform verspricht schnellere Produktentwicklung und bessere Kundenschnittstellen für den Handel und Handwerk.
