Die Fensterbau Frontale 2026 in Nürnberg erweitert ihr klassisches Messekonzept um kuratierte Sonderflächen. Diese Bereiche sollen Innovationen und Zukunftsthemen der Fenster-, Türen- und Fassadenbranche gezielt in den Fokus rücken. Im Unterschied zu konventionellen Ausstellerständen werden hier Querschnittsthemen gebündelt präsentiert.

Die Sonderschauen richten sich an Fachbesucher, die sich gezielt über neue Entwicklungen informieren wollen. Statt isolierter Produktpräsentationen zeigen die kuratierten Flächen systemübergreifende Lösungsansätze. Der Ansatz zielt darauf ab, technologische Entwicklungen wie digitale Planungswerkzeuge, neue Materialien und energetische Anforderungen praxisnah darzustellen. Verarbeiter und Planer sollen hier in komprimierter Form Impulse für ihre tägliche Arbeit erhalten.

Ein Schwerpunkt der Gemeinschaftsflächen liegt auf Themen wie Dreifachverglasung, intelligenten Beschlägen und innovativen Pfosten-Riegel-Fassaden. Die Veranstalter wollen damit die Branche bei der Umsetzung steigender energetischer Anforderungen unterstützen. Dabei spielt auch die Digitale Planung und BIM-Integration eine zentrale Rolle, um Planungsprozesse effizienter zu gestalten.

Die Sonderflächen ermöglichen kleineren Anbietern und Start-ups, ihre Innovationen einem breiten Fachpublikum zu präsentieren. Klassische Aussteller wie Schüco, Siegenia oder Rehau werden weiterhin ihre eigenen Messestände bespielen. Die kuratierten Bereiche ergänzen das Angebot durch eine thematische Verdichtung, die Quervergleiche erleichtert.

Für die Messebesucher bedeutet das Konzept einen Mehrwert: Sie können sich innerhalb kurzer Zeit einen Überblick über aktuelle Branchentrends verschaffen, ohne jeden Einzelstand besuchen zu müssen. Themen wie Wärmeschutz, Sonnenschutz und Automatisierung werden auf den Sonderflächen gebündelt. Das Format soll den Dialog zwischen Herstellern, Planern und ausführenden Betrieben fördern.

Die Fensterbau Frontale findet vom 18. bis 21. März 2026 in Nürnberg statt. Parallel läuft die Holz-Handwerk. Beide Messen ziehen regelmäßig über 60.000 Fachbesucher an. Die Anmeldung für Aussteller und die Registrierung für Besucher sind bereits geöffnet. Die Veranstalter erwarten, dass die Sonderschauen insbesondere für Entscheider aus dem Fassadenbau interessant sein werden, die sich über systemübergreifende Lösungen informieren wollen.

Mehr Informationen zu den Sonderschauen und dem Messeprogramm sind auf der offiziellen Website der Fensterbau Frontale verfügbar.