Aluplast baut seinen Karlsruher Stammsitz aus. Der Kunststofffensterprofil-Hersteller investiert damit in zusätzliche Kapazitäten an seinem Hauptstandort.

Das Unternehmen folgt damit einem anderen Kurs als viele Branchenwettbewerber. Während die Baubranche bundesweit unter Druck steht und Aufträge sinken, setzt Aluplast auf Expansion vor Ort. Die Erweiterungspläne deuten darauf hin, dass das Unternehmen mittelfristig mit stabiler oder steigender Nachfrage rechnet.

Für Fenster- und Fassadenhersteller, die Aluplast-Profile verarbeiten, könnte die Expansion bedeuten: mehr Verfügbarkeit und kürzere Lieferketten bleiben wichtige Anker im schwierigen Marktumfeld. Ob das Investment auch Produktionskapazitäten oder Logistik betrifft, ist noch offen.

Die Expansion ist ungewöhnlich in einem Jahr, in dem Überkapazitäten in der Fensterbranche eher zum Thema Rationalisierung führen. Aluplast offenbar nicht.